Sonntag, 26. April 2009

Mein alter Rufton

Mahlzeit!

Heute möchte ich von meinem bisherigen Rufton bei meinem Mobiltelefon berichten. Ein Song der mich auch nach dem hundersten oder zweihundersten hören nicht los lässt und immer wieder aufs Neue begeistert. Die Rede ist vom letzten Song von Edith Piaf. Charles Dumont war der Komponist und seit Jahrzehnten ein großer Verehrer von Edith Piaf, jeden seiner Vorschläge und jedes seiner Lieder hat sie mit Hohn und Spott abgeleht und ihn einen Versager geschimpft. Doch er bliebt hartnäckig, bis er eines Tages ein Lied geschrieben hatte und sie unbedingt sehen musste. Zu diesem Zeitpunkt war sie schon schwer erkrankt und dem Ende nahe, oder kam dem Ende näher.
Aufgrund seiner Hartnäckigkeit und sein Beschwören dieses einen Liedes welches sie unbedingt singen musste, durfe er ihr vorspielen. Und er spielte vor, nachdem das Lied endete, sagte sie ihm; Mein Herr, das ist es nun, das Lied, welches Sie unsterblichen machen wird...Der Text stammt von Michel Vaucaire, welcher so perfekt zu dem Lied passt und so unvergleichlich zu Edith Piaf passt, wie kein anderer Ihrer Songs. Finde Ich.



Die Filmaufnahme ist meines Erachtens aus dem Jahre 1960 oder 1961, bei Proben für die Schallplatte. 1963 war die Reise der kleinen Frau mit der großen Stimme vorüber. Ihre letzte Ruhestätte befindet sich in Paris, Père Lachaise. Ein wunderbarer Friedhof, auf dem auch Jim Morrison seine letzte Ruhe gefunden hat. Weit von ihr entfernt, aber nicht zu weit.

Kommentare:

MatzeM hat gesagt…

Da hast du recht, ein wunderschönes Lied und all deine Anmerkungen passen auch wie die Faust aufs Auge

Dein Koenig hat gesagt…

Matze, das erste Bier geht auf mich.

MatzeM hat gesagt…

wunderbar, nur das wollte ich erreichen;-)

obwohl in Sachen Jazz muss ich dir doch entschieden widersprechen, Kulturbanause

Dein Koenig hat gesagt…

Grins, nee nee. Ich hab genug Kultur um Jazz abzulehnen. Ich bin ein friedliebender Mensch, aber bei Freejazz z.B. wächst in mir das kaum stillbare Verlangen jemanden zu erwürgen...oder zumindest schwer mit einem Messer zu verwunden.